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Außerhalb der EU bleiben Roaming-Gebühren ein wichtiges Thema

Mobilfunk im Urlaub



Welches der skandinavischen Länder Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland gehört nicht zur Europäischen Union? An dieser Frage aus dem Geografie-Quiz scheitern viele Menschen. Nun geht es hier nicht ums Schulmeistern, sondern ganz praktisch um das Vermeiden von Kostenfallen im Handytarif.

Roaming-Gebühren entfallen Mitte Juni 2017


Die EU schafft zum 15. Juni 2017 die Zusatzkosten für das mobile Telefonieren im Ausland, kurz als Roaming bezeichnet, weitgehend ab. Wer im Norwegen-Urlaub fleißig mit dem Handy in die Heimat telefoniert oder E-Mails über das Smartphone abruft, wird später auf teure Weise lernen, dass Norwegen eben nicht zur EU gehört. Und auch unser Nachbar Schweiz wahrt seine sprichwörtliche Neutralität. Da ist es gut, wenn der Tarif eine automatische Kostenbremse vorsieht, wie sie beispielsweise von discotel.de bei 30 Euro monatlicher Lastschrift gesetzt wird. Die EU-Vorschriften sehen eine Informationspflicht des Anbieters nur bei Datentarifen und erst ab 60 Euro vor.

Gültigkeit des Inlandstarifs prüfen


Egal ob innerhalb oder außerhalb der EU und ob vor oder nach dem 15. Juni 2017: Vergewissern Sie sich, in welchen Staaten ihr vereinbarter Tarif gilt. Können Sie eine Flatrate auch im Ausland nutzen? Wenn nicht, kaufen Sie vor einem Urlaub oder einer Geschäftsreise noch einen auf das Reiseland angepassten Auslandsbaustein hinzu. Das können zum Beispiel Freiminuten oder Datenvolumen im ausländischen Netz sein. Oder wechseln Sie gleich in einen internationalen Tarif, wenn Sie zum Beispiel in Grenznähe wohnen oder aus anderen Gründen häufig außerhalb Deutschlands unterwegs sind.

Kostenkontrolle durch manuelle Netzwahl


Gerade in grenznahen Regionen passiert es immer wieder, dass sich das Mobiltelefon automatisch in das ausländische Netz einbucht. Auch diesseits der Grenze ist das Auslandsnetz bei entsprechender Anordnung der Sendemasten manchmal das stärkste, vielleicht sogar das einzige verfügbare Netz. Wer hier nicht aufpasst, behält das ausländische Funknetz bis zuhause. Bewohner der Schweizer Grenzregion, dem einzigen Nachbarland Deutschlands, das nicht zur EU gehört, wissen um den Preis dieses Fehlers. Die am Telefon einstellbare manuelle Netzwahl ist beim Grenzübertritt ein klein wenig lästiger, kann aber eine Menge Geld sparen.

Foto: pixabay.de/DariuszSankowski
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