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„Geburtsstätte der Menschheit“ liegt in der Karibik

KARIBIK
Üppige Regenwälder, exotische Vögel und geheimnisvolle Höhlen
Das ganze Jahr über konstante 25 bis 30 Grad Celsius, viel Sonne und feucht-schwüle Luft: Bei diesem karibischen Klima blüht die Natur im wahrsten Sinne des Wortes auf. Üppige, dichtbewachsene Regenwälder, tropische Blumen und exotische Früchte sind nur ein kleiner Teil der Pracht, die Naturfreunden in der Karibik begegnet. Und vor Giftschlangen und Krokodilen müssen sie sich auch nicht fürchten, denn im insularen Urwald gibt es keine gefährlichen Tiere.

So ist der Waschbär bereits das mächtigste Tier der Region. Er lebt bevorzugt im „Parc National de la Guadeloupe“, dem größten Nationalreservat der Karibik. Gut ausgebaute Wanderwege werden hier von bis zu 60 Metern hohen Mahagoni- oder Teakbäumen gesäumt. Ein Mahagoniwald bietet auch den Lebensraum für die grünen Barbados-Affen, die im Wildlife Reserve der Insel beheimatet sind.

Die Lufthoheit über Barbuda, der unberührten Schwesterinsel von Antigua, beansprucht eine besondere Spezies: der Fregattvogel. Rund 4.000 Vögel nisten auf der Insel. Das imposante Balzritual, bei dem die Männchen ihren Kehlsack zu einem großen scharlachroten Ballon aufblasen, kann von September bis Januar beobachtet werden.

Bunte, tropische Vögel bevölkern auch den Grand Etang National Park and Forest Reserve, dem Ausflugsziel Nummer eins auf Grenada. Naturfans gelangen über eine enge, von Farnen, Bambus-, Bananen- und Kakaobäumen gesäumte Strecke ins gebirgige Zentrum der Insel. Highlights sind die Annandale Falls, die 15 Meter tief in ein Becken stürzen sowie ein zehn Hektar großer See im Krater eines erloschenen Vulkanes.

Ein echter Experte begleitet Naturfreunde durch den Queen Elizabeth II Botanic Park auf den Cayman Islands. Der Biologe Geddes Hislop begibt sich mit interessierten Gruppen auf halbtägige Expeditionstouren durch den erst 1994 eröffneten Park und erläutert die einheimische Vegetation.

Einzigartig sind auch Flora und Fauna der kleinen Antilleninsel Aruba. Beispielsweise die unverwechselbaren Silhouetten der Divi-Divi Bäume, die exotische Kakteen oder die Aloe Pflanze. Um diese Vielfalt zu erhalten, hat die Regierung rund 18 Prozent der Gesamtfläche der Insel zum Arikok Nationalpark erklärt. Hier können neben Leguanen weitere urzeitliche Hinterlassenschaften bewundert werden. Beindruckende Zeichnungen der Arawak-Indianer zeugen von der Präsenz der Ureinwohner auf der Insel.

Gleich 22 Nationalparks gibt es auf den Bahamas. Der älteste ist der

Exuma Cays Land & Sea Park. Das 45.000 Hektar große Gebiet wurde als Erstes und Einziges seiner Art (über und unter Wasser) 1969 zum Schutzgebiet erklärt. Verwaltet werden alle Anlagen vom Bahamas National Trust. Der größte Erfolg der gemeinnützigen Organisation ist die Rettung des ehemals vom Aussterben bedrohten westindischen Flamingos, von dem heute über 60.000 Tiere auf der Insel Great Inagua leben.

Mit dem ältesten Naturschutzgebiet der Welt kann Tobago aufwarten. Im Tobago Forest Reserve wurde seit 1765 kaum etwas von Menschenhand verändert. Ein 20 Kilometer langer Rundwanderweg führt durch die faszinierende Natur. Verästelte Kanäle, durchflochten von üppiger Vegetation sind für die Mangrovensümpfe charakteristisch, die sich auf der Schwesterninsel Trinidad befinden. Bei einer geführten Bootstour können die Caroni Sümpfe durchforstet werden.

In die geheimnisvolle, unterirdische Welt geht es im Caguanes National Park auf Cuba. Über 70 Höhlen sind in diesem Gebiet verteilt. Sie werden von bizarren Steinformationen, Stalagmiten, Stalaktiten und historischen Felszeichnungen geprägt. Als „Geburtsstätte der Menschen“ gilt die „Cathedral Cave“ auf Puerto Rico. Die Höhle weist heute noch Malereien der Taíno Indianer auf und führt zu den Kultstätten der einstigen Bewohner. Übrigens geht auch der Name des über 11.000 Hektar großen Regenwaldes El Yunque auf die Indianer zurück. Sie nannten die von weißem Nebel umhüllten Berggipfel, die nach der Legende Wohnort des Naturgottes Yukiyu waren, „Weißes Land.“.
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