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Reise nach Dubai: Traumstadt im Emirat?

Es gibt einiges zu beachten



Dubai ist die Hauptstadt des Emirats Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Stadt inmitten der Wüste ist bekannt für ein exklusives Angebot aller möglicher Luxusartikel, teuersten Hotels und bezaubernder Strände und gleichzeitig ein streng islamisches Land mit einem schwierigen Verhältnis zu Grund- und Menschenrechten. Was also sollte man bei einer Reise beachten?

Harte Strafen für Vergehen

Die Rechtsprechung in den Emiraten ist sehr streng und droht mit heftigen Bußgeldern und langen Haftstrafen für Vergehen, die in Europa oft als Kleinigkeiten gelten oder gar nicht strafbar sind. Insbesondere von illegalen Substanzen aller Art sollten Touristen unbedingt die Hände lassen. Auch Kritik an der Regierung oder der religiösen Obrigkeit ist hochproblematisch. Wer auf Social Media unterwegs ist, sollte vorher überprüfen, ob er entsprechende Beiträge öffentlich sichtbar verfasst hat. Zusätzlich steht das Land im Verdacht, Handy- und Internetverkehr vollständig zu überwachen. Wer sich mittels VPN schützen will, macht sich ebenfalls strafbar. Alkohol ist der Bevölkerung streng verboten, für Touristen aber in speziellen Geschäften verfügbar. Vorsicht sollten auch queere Personen walten lassen: Wirklich willkommen sind nur Hetero-Paare und schon öffentliches Händchenhalten kann gefährlich sein.

Traumziel für Urlauber

Dennoch haben viele Touristen kein Problem, diesen Staat, der die Haltung von Sklaven toleriert und Menschenrechte oder Geschlechtergleichstellung erst gar nicht kennt, finanziell zu unterstützen. Ihnen stehen prächtige Hotels wie der riesige Burj Al Arab – Turm zur Verfügung. Die Stadt ist auch bekannt für ihren ausgeprägten Luxus, der sich vor allem in ausschweifenden Einkaufsmöglichkeiten niederschlägt, die nichts für eine mickrige Studentenkasse sind.

Schnelle Autos, teure Uhren, Markenkleidung – wer auf seiner Facebookseite das Hobby "Konsumieren" angibt, kommt hier sicher voll auf seine Kosten. Das Wetter in der Stadt ist sehr heiß und trocken: Über 40 °C und bis sogar 50 °C Außentemperatur sind nicht selten. Wer also Sport treiben will, sollte sich auf die zahlreichen aufwändig klimatisierten Innenräume beschränken. Denn obwohl Dubai mit Millionen Litern Wasser pro Tag (aus Meerwasserentsalzung) versorgt wird, wird man beim Verlassen der Stadtgrenzen von malerischen Sanddünen daran erinnert, dass man sich in der arabischen Wüste befindet.

Strände und Baden: Was ist zu beachten?

Dass Dubai Strände zu bieten hat, ist vielen klar, aber wie läuft das mit Badehose und Bikini? Auch wenn in der Stadt Kleidungsvorschriften gelten, die auch Touristen dazu auffordern, möglichst keine nackte Wade zu entblößen, verzichtet man am Wasser gnädigerweise auf deren Durchsetzung. Badebekleidung ist also erlaubt, auch wenn zu knappe Oberteile oder Strings nicht gern gesehen werden und Oben(oder gar unten)-Ohne streng verboten bleibt. Ein riesiger Vorteil liegt in dem vielen Platz, den man hier am Strand hat. Oftmals sieht man mehr Kite-Surfer als Badegäste. Im Sommer hat das Wasser 30 bis 32 °C – beinahe Badewannentemperatur und für viele Menschen nicht mehr erfrischend. Doch clevere Touristen fahren im Winter in die Emirate und genießen dann ein kühleres Meer oder gehen direkt zur Piste und erfrischen sich mit Indoor-Skiing-Attraktionen.

Fazit

Es mag an Dubai viel zu kritisieren geben, aber wer sich an die Regeln halten kann und sich nach Luxus sehnt, wird sicher auf seine Kosten kommen.

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